„Unterricht Digitale“: Inhalte und Beschreibung der Workshops

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Videoprojekt – Filmbildung: Poesie in Bewegung – vom Gedichtzum (Spiel-) Film, am Montag, den 11. Dezember, 11-17 Uhr (Medienzentrum Offener Kanal / MOK: Referetin Esther Kuhn)

Gedichte habe mit Filmen etwas Wichtiges gemeinsam: Mithilfe von Bildern und Assoziationen rufen sie bei den Rezipienten Gefühle und Inhalte ab. Mittels der Filmarbeit gelingt es daher, die häufig als verstaubt und unattraktiv empfundenen Gedichte in die Lebenswelt der Kinder und Jugendlichen zu übertragen. Filme ermöglichen es dem Publikum, den Traum eines anderen zu träumen. Aber wie schafft es der Film, die Zuschauer ihre Gegenwart vergessen und das Geschehen auf dem Bildschirm oder der Leinwand erleben zu lassen, als seien sie unmittelbar dabei? Im Rahmen dieses Video-Projektes lernen Sie als Lehrkraft, die Wirkungsmechanismen von Filmen zu verstehen. Gelungene Drehbücher und den gezielten Einsatz von Kamera und Filmschnitt verleihen anschließend Ihren Ideen Gestalt und gifpeln im gelungenen Filmprojekt mit der eigenen Klasse. In diesem Projekt können Sie sich sowohl hinter als auch vor der Kamera ausprobieren. Nach einer Einführung in die Kameratechnik, in Grundlagen zum Medienrecht und zur Drehbuch-Konzeption produzieren Sie gemeinsam einen eigenen kurzen Videoclip.

Neue und innovative Aufnahmegeräte: 360-Grad-Videos und Aufnahmen mit der Drohne, am Dienstag, den 12. Dezember, 9-16 Uhr (Hessischer Rundfunk: Referent Mathias Hundt)

Die technische Entwicklung von Kameras hat YouTube rasant beschleunigt. Jeder probiert etwas Neues aus, erfindet Erzählformen und Perspektiven. Die Qualität dieser Lowcost Geräte ist mittlerweile so gut, dass selbst Fernsehsender sie nicht mehr ignorieren können. Und auch die Wirtschaft hat dies erkannt. Eine neue Gattung schiebt sich zwischen Amateur und Profi: Der Prosumer. Wo früher sündhaft teure Helikopteraufnahmen nötig waren, reicht heute bei vielen Filmarbeiten im Fernsehen der Einsatz kleiner und günstiger Drohnen. Ähnlich verhält es sich mit allen anderen Spielarten der „Actionkameras“. Die „GoPro“ ist im modernen Fernsehbetrieb nicht mehr wegzudenken. Sie zählt mittlerweile zur Standardausrüstung eines Kamerateams. Neueste Kinder dieser Gattung sind einerseits die optisch voll stabilisierte OSMO, mit der selbst Ungeübte ruhige und harmonische Aufnahmen machen können, als auch die Gruppe der 360°-Kameras. Hier betreten wir nun erstmalig die interaktive Darstellungsform von Bewegtbildern, bei der der Betrachter selbst aktiv bestimmen kann, wie er die Inhalte erfassen möchte. In dem Workshop schauen wir uns alle diese neuen Produktionsformen einmal genauer an und erstellen und schneiden einen komplett eigenen Film.

Erklärvideos – Trickfilme, am Donnerstag, den 14. Dezember von 9 bis 16 Uhr (Medienzentrum Main-Taunus: Referent Thomas Scharhag)

In diesem Workshop werden wir an unterschiedlichen Trickboxxen (von der Pappkiste bis zur selbstgebauten Holzkiste) und mit verschiedenen Systemen (Apple/ Android/ Windows) kurze Stop-Motion und Erklärfilme-Filme erstellen. Neben einer kurzen theoretischen Einführung (Technik/ Software), liegt der Schwerpunkt im kreativen Umgang mit den Trickboxxen. Eigene Ideen, Miniprojekte, Unterrichtsideen, Materialien und Hardware können und sollen gerne mitgebracht werden! Auf den eigenen Geräten bitte die kostenlose App „Stopmotion Studio“ installieren. Diese gibt es für Android, IOS, und Windows.

Produktion von Screencasts und Tutorials,  am Montag, den 4. Dezember von 9 bis 16 Uhr (TechSmith: Referent Anton Bollen)

Video ist ein vielfältiges Medium, das Lehrkräften viele Gestaltungs- und Einsatzmöglichkeiten für den eigenen Unterricht bietet. Dem Erstellen eigener Videos stehen jedoch oft Bedenken gegenüber, was den Zeitaufwand und die eigenen Fähigkeiten betrifft. Diese Bedenken werden in diesem Workshop weitgehend  ausgeräumt. Zuerst steigen wir anhand einer Bildschirmaufnahme als einfaches und effizientes Mittel in die Grundlagen der Videoproduktion ein; ein Format, das sich sofort auf den eigenen Unterricht übertragen lässt. Diesem Teil folgt eine Vertiefung in die eigentliche Videobearbeitung, inklusive Schnitt, Nachvertonung und Green-Screen-Effekten. Die erlernten Fähigkeiten ermöglichen die Erstellung besserer Inhalte und lassen sich leicht nicht nur auf Bildschirmaufnahmen sondern auch auf andere Videoformate wie Erklärfilme oder Interviews anwenden. Im Workshop wird die Videosoftware TechSmith Camtasia verwendet, die gezeigten Konzepte und Ansätze lassen sich jedoch leicht auf andere Software übertragen.

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