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Kick-Off Umsetzung Digitalpakt

Das 5. IT-Beauftragten-Vernetzungstreffen für den Landkreis Limburg-Weilburg hatte ein großes Ziel: Die Umsetzung des Digitalpakts Schule. Dieser Tag war ein kleiner Schritt in Richtung Zukunft, doch ein großer Schritt für alle SchülerInnen im Landkreis.

Die Einführung in den Digitalpakt gab Rainer Wiederstein mit der Präsentation: medien-bildung.info/wiki/Digitalpakt-Schule Dabei erklärte er an einem altehrwürdigen Holzofen, dass Technik alleine nicht wärmt bzw. irgenjemandem hilft. Wie ein Ofen müsse auch die Technik in den Schulen gewartet, gepflegt und angeheizt werden. Und ganz am Anfang benötigt der Bediener des Ofens auch eine Einweisung für die optimale Nutzung. Für diesen wertvollen Job spielen die schulischen IT-Beauftragten als verlässliche Unterstützer des Kollegiums im Zusammenspiel mit der Zentralen IT und dem Medienzentrum eine entscheidende und sehr wertvolle Rolle.

Für Ihre tragende Rolle als IT-Beauftragte, als IT-Beauftragter in Ihrer Schule sind wir sehr dankbar!

Alle wichtigen Informationen stehen transparent und jederzeit abrufbar auf medien-bildung.info/. Dort befinden sich die Grundlagen vom Digitalpakt im Menü „Startseite“, die Bestandteile des Konzeptes des Schulträgers (Medienentwicklungsplan), die zugrunde liegenden Pädagogischen Grundsätze (Pädagogisches Konzept) und Hilfen für die Förderanträge bzw. das längerfristig folgende Medienbildungskonzept (unter Medienbildungskonzept). Die Pädagogischen Grundsätze lassen sich für das Konzept des Schulträgers und der Schulen nutzen. Eine Selbstlerneinheit MBK begleitet den Prozess zur Erstellung des Medienbildungskonzepts. Diese wird derzeit weiter aktualisiert.

Um bei diesem großen Ziel zusammenzuwirken haben sich über 60 Schulleitungen und IT-Beauftragte am Donnerstag (12. Dezember 2019), sowie Zentrale IT und Medienzentrum getroffen, um über das weitere Vorgehen zu sprechen.

Erste Phase – Große Chance für Bildung in der Digitalen Welt

Es ist eine besondere Herausforderung die Bedürfnisse des schulischen Unterrichts mit dem Budget des Digitalpakts und einem realistischen Support- und Qualifzierungskonzept abzustimmen. Daher geht es in der ersten Phase darum, eine Basis-Infrastruktur aus Glasfaser, Firewall, Jugendmedienschutz-Filter und WLAN zur Verfügung zu stellen. Alle Komponenten werden zentral von der Zentralen IT gemanagt und es ist eine Deligierung von einzelnen Berechtigungen an den oder die IT-Beauftragte/n der Schule möglich.

Diese Basis-Infrastruktur ist für alle Schulen gleichermaßen notwendig, um die Digitale Welt zu Bildungzwecken in den Unterricht integrieren zu können.

Weitere Informationen zu Glasfaser:

Weitere Informationen zur Infrastruktur im Medienrahmenplan.

Die gesamte Infrastruktur wird über ein Identätsmanagement mit den Informationen über die im Hessischen Schulportal gespeicherten SchülerInnen und LehrerInnen verbunden. Anfangs werden die Schulen wie bisher SchülerInnen und LehrerInnen aus der LUSD manuell exportieren und im Schulportal importieren. Später wird dies automatisiert.

Um die erste Phase schnell umzusetzen, bietet sich aktuell eine besondere Chance: In Abstimmung zwischen Hessischen Kultusministerium, Finanzministerium, WI-Bank, dem Staatlichen Schulamt und dem Schulträger Limburg-Weilburg sollen wir der erste Landkreis sein, der einen Antrag bewillgt bekommt. Damit wären wir auch der erste Landkreis, der schnell diese Basis-Infrastruktur bereitstellen kann. Dementsprechend benötigen wir von den Schulen noch vor Weihnachten die entsprechenden Formulare. Wie beschrieben in

Zweite Phase – Schulformen für digitalen Unterricht ausstatten

In der zweiten Phase sollen alle Schulen mit einem standardisierten und realistisch supportbaren Klassen- und Fachraum-Standard ausgerüstet werden. Damit er gleichzeitig dem pädagogischen Bedarf entspricht, soll es für die jeweiligen Schulformen Arbeitsgruppen zur Spezifizierung geben. Durch die Einbindung der Betroffenen soll sowohl die Nachhaltigkeit als auch die Akzeptanz erhöht als auch der Mehrwert für den Unterricht sichergestellt werden. Entsprechend finden nach den Ferien Arbeitsgruppen für Grundschulen, Förderschulen, Sekundarstufe I und Sekundarstufe II mit Berufsschule statt. Sie bestehen aus voraussichtlich fünf Teilnehmern der jeweiligen Schulform und Medienzentrum / Zentrale IT / Schulträger.

Weitere Informationen zum bisher geplanten Standard:

Dritte Phase – Digitale Arbeitsgeräte und Endgeräte

Sofern noch Gelder verfügbar sind, können Schulen nach dem Abschluss der ersten beiden Phase schulindividuelle Anträge stellen. Dazu gehören Digitale Arbeitsgeräte für Technik und Naturwissenschaften sowie für den Beruflichen Unterricht. Außerdem können ggf. noch mobile Endgeräte beantragt werden.

Was Schulen bereits machen können

Unabhängig von Anträgen für den Digitalpakt können Schulen bereits das Hessische Schulportal nutzen mit Moodle, Mahara, Raum- und Medienbuchung, Edupool, das Tool mein Unterricht (sogar noch mehr als ein elektronisches Klassenbuch), Vertretungsplan-Anzeigen, Kalender, Dateispeicherung etc. Weitere Informationen finden Sie hier und auch die Kontaktdaten zu dem LANiS-Experten für unseren Landkreis:

Außerdem beschäftigen sich viele Schulen mit dem Einsatz von Office 365. Office 365 ist nach aktuellem Stand (13.12.2019) vom Hessischen Datenschutzbeauftragten geduldet. Nützliche Funktionen für die Schule sind insbesondere Microsoft OneNote und Microsoft Teams, sowie ggf. Sharepoint. Damit ist es eine gute Ergänzung zum Hessischen Schulportal. Weitere Empfehlungen und Hinweise zur Einrichtung:

Eingesetzte Moderationstools

Während der ganzen Veranstaltung konnten die TeilnehmerInnen Fragen über die interkative Präsentationslösung von Google einrichen:

Für die Evaluation von Veranstaltungen setzen wir limesurvey.org/ ein.


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