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IT-Beauftragte und Jugendmedienschutz Grundschule

Notfallberatung: Günter Steppich (Fachberater für Jugendmedienschutz am Staatlichen Schulamt für Wiesbaden und den Rheingau-Taunus-Kreis und Referent für Jugendmedienschutz am Hessischen Kultusministerium) und Rainer Wiederstein (Medienzentrum Limburg-Weilburg)

“Liebe Kollegin, lieber Kollege,

bitte zeige diesen Film deinen Kindern und SchülerInnen. Umso früher ihr mit ihnen über dieses Thema spricht, desto besser. Es tut mir jedesmal in der Seele weh, wenn ich mit schockierten Lehrkräften und zutiefst verzweifelten Eltern telefonieren muss, weil intime Aufnahmen von 12-/13jährigen per Smartphone verbreitet wurden und an der ganzen Schule bekannt sind! Eine einzige Schulstunde bzw. ein Gespräch zuhause kann zwar nicht alle, aber doch sehr viele dieser Fälle verhindern.

www.hr.de/wissen-plus/hr-at-schule/jugendmedienschutz/whats-web/video-und-materialien-think-before-you-post,think-before-you-post-100.html”  (Günter Steppich  –www.medien-sicher.de -, Post in Facebook)

Auch schon in die Grundschule ist das Thema Smartphone, Fernsehen und Internet auf dem Vormarsch. „Ich wurde sogar schon in den Kindergarten dazu eingeladen“ (Rainer Wiederstein). Eine aktuelle Statistik besagt, dass von den Sechs- bis Neunjährigen 12% und von den Zehn- bis Dreizehnjährigen bereits 40 % WhatsApp nutzen, auch wenn es erst ab dreizehn Jahren laut AGB erlaubt ist. Somit bleibt in der Grundschule die Hauptzielgruppe die 4. Klasse. Gesamtschulen haben den Vorteil, dass die Digitalen Helden hier auch den Grundschulbereich besuchen können. Alleinstehende Grundschulen sollten hier mit den weiterführenden Schulen zusammenarbeiten. In jedem Fall sind die Lehrkräfte gefragt Schüler und Eltern zu sensibilisieren und Erziehungsberechtigte zur Übernahme von Verantwortung zu ermutigen. Wie Gerichtsurteile zeigen liegt die Endverantwortung bei dem Erziehungsberechtigten. Gleichzeitig hat die Schule eine große Chance ihren prägenden Einfluss auf die Schüler zu nutzen. Eine hilfreiche Plattform für Lehrer und Eltern ist hier auch das Internet-ABC mit fertigen Unterrichtseinheiten für Lehrer, Diskussions- und Übungsmöglichkeiten für Schüler und praktische Anregungen für Eltern wie den www.mediennutzungsvertrag.de/  oder den Surfschein. Schulen erhalten die Möglichkeit ein Siegel zu erhalten inklusive kostenloser Lehrerfortbildung und kostenlosem Elternabend. Statt dem Elternabend ist auch ein Eltern-Kind-Aktionstraining möglich.

Zum Thema WhatsApp bieten die Digitalen Helden einen WhatsApp-Kurs online an, sowie viele Webinare. Auch auf der Homepage von Rainer Wiederstein finden sich einige Anregungen z.B. hier. Besonders empfehlenswert ist die Seite des hessischen Jugendmedienschutzbeauftragten Günter Steppich.

Die Fortbildung zum Jugendmedienschutz von Mittwoch lässt sich noch einmal online nachlesen.

Wenn Sie Kontakte oder Unterstützung in diesem Bereich benötigen, senden Sie uns gerne eine E-Mail. Wir helfen Ihnen weiter.

Die Polizei unterstützt Eltern und Lehrkräfte bei der übergreifenden Koordination und Prävention von Jugendmedienschutz. Für die früheren Klassenbesuche wird kein Budget mehr bereitgestellt, für Eltern und Lehrer steht Frau Lehnhäuser dennoch weiterhin zur Verfügung. Von Seiten des Staatlichen Schulamts in Weilburg unterstützt Sie der schulpsychologische Dienst, insbesondere Herr Dr. Gregor Kuhn. Auch der Fachberater für Medienbildung des Staatlichen Schulamts Michael Holzhacker steht Ihnen zur Verfügung.

Notfallberatung: Günter Steppich (Referent HKM Jugendmedienschutz) und Rainer Wiederstein (Medienzentrum Limburg-Weilburg)

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