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Lösung für Verzögerung der Einführung eines landesweiten datenschutzkonformen Videokonferenzsystems

Videokonferenzsysteme

Das angekündigte landesweite Videokonferenzsystem wird leider doch nicht direkt zu Beginn des neuen Schuljahres zur Verfügung stehen. Allerdings gibt es dafür schon eine Lösung. Laut einer Info des Hessischen Kultusministeriums haben Schulen, die auf kein Videokonferenzsystem des Schulträgers zugreifen können, über die Staatlichen Schulämter weiterhin die Möglichkeit, mit Landesmitteln eigene Videokonferenzlösungen zu verlängern.

Grund für die Verzögerung bei der Einführung eines landesweiten datenschutzkonformen Videokonferenzsystems ist ein Nachprüfungsantrag im Vergabeverfahren eines unterlegenen Bieters vor der Vergabekammer des Landes Hessen. Solange diese Prüfung durch die unabhängige Vergabekammer nicht abgeschlossen ist, kann der Auftrag für das landesweite Videokonferenzsystem nicht erteilt werden.“

Die Antares Project GmbH hat ein Angebot zur Verlängerung der bisherigen Videokonferenzlösung auf Basis von BigBlueButton für hessische Schulen unterbreitet. Näheres darüber erfahren Sie hier im Schreiben von der Firma Antares.
Sofern eine Schule das Angebot annimmt, ist es vermutlich sinnvoller bis Ende des Jahres aber nicht bis Ende des Schuljahrs zu verlängern.

Vorgehen der Bestellung:
Die Schule bittet Herrn Oliver Bruckner vom Staatlichen Schulamt in Weilburg um Genehmigung (oliver.bruckner@kultus.hessen.de, Tel.: 06471/328-285). Nach seiner Genehmigung beauftragt die Schule beim Anbieter die Bestellung selbständig. Die Bestellung des obigen BigBlueButton-Edupool-Angebots ist nur unter dem Online-Bestellformular möglich.
Bei anderen Anbietern ist ggf. ein anderes Vorgehen notwendig.

Auch Microsoft Teams und Office 365 bleiben erlaubt. Schulen dürfen Microsoft Teams weiterhin über den 31. Juli 2021 hinaus für Videokonferenzen nutzen. Das hat das Hessische Kultusministerium in einer Pressemitteilung bestätigt.

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